Homrighausen – „Wagners“
An der Lindenstraße 32
Frühere Haus-Nr. 69 (bis 1975)
Kurze Einführung
In Wagners Haus befand sich zunächst eine Schmiede. Das Haus wurde vermutlich gebaut von Ludwig Wilhelm Sonneborn (*1857 Girkhausen, +1971 in der Schmiede Sonneborn in Berleburg).
Er heiratete 1890 Elisabeth Lückel (*1853 in Spieses), die in 1. Ehe mit Joh. Heinr. Belz verheiratet gewesen war (†1886 in Belzes).
Die Familie Sonneborn verkaufte das Haus an Georg Ludwig Dittmann (*1863 in Sandchrists).
Besitzerfolge
I
Georg Ludwig Dittmann
* 02.06.1863 Sandchrists, + 25.11.1940 im heutigen Wagners-Haus
Sv Ludwig Dittmann *1831 +1910 und Anna Elisabeth Kath. Dickel *1838 +1898
oo 11.03.1892 Wilhelmine Fuchs * 09.01.1867 Nölgeschneiders, +1938 ebenfalls in Wagners
Kind:
- Luise * 27.04.1893 — siehe II
oo 1913 Fritz Homrighausen aus Enes (*1885)
II
Friedrich (Fritz) Homrighausen (Stellmacher)
* 09.07.1885 Enes, + 1979 in Wagners
oo 15.10.1913 Luise Dittmann * 27.04.1893 + 05.03.1962 (Tv I)
Kinder:
- Fritz * 12.01.1914, + 18.01.1989
oo 1954 Hildegard Spies * 12.08.1913 Girkhausen, Krankenschwester (Wohnort: Berleburg, Hilde gest. in Hatzfeld) - Heinrich * 19.02.1920, + 19.02.2009
oo 1943 Gertrud Wahl * 12.01.1922, + 2011
wohnen zunächst im Gängelchen (Mattheis), später erfolgt Neubau Im Oberdorf 15 - Georg * 31.12.1921, + 04.12.1922 (Grippe)
- Ewald * 05.12.1927 — siehe III
oo 1961 Emmi Dornhöfer * 1935 Sassenhausen
III
Ewald Homrighausen
* 05.12.1927, + 16.11.2014 (Sv II)
oo 1961 Emmi Dornhöfer * 12.02.1935 Sassenhausen (aufgewachsen im Rüsselsbach), + 07.09.2005 in Wagners Wemlighausen
Kind:
- Gerd Henning * 01.02.1962
oo 1995 Heidrun Wahl * 16.10.1960 Berleburg
IV
Gerd Henning Homrighausen
* 01.02.1962 (Sv III)
oo 05.05.1995 Heidrun Wahl * 16.10.1960 Berleburg, Tv Richard & Gisela Wahl
Kind:
- Henning * 31.07.1996
V
Henning Homrighausen
* 31.07.1996 Bad Berleburg (Sv IV), Landmaschinenmechaniker
& Jenny Dornhöfer * 17.01.1992 Bad Berleburg
Tv Ernst Erwin & Doris Dornhöfer, geb. Trapp (Lesers in Sassenhausen)
Kind:
- Jakob Dornhöfer
Haus- und Hofgeschichte
Das Haus / der Hof wurde im 18. Jahrhundert erworben. Bis dahin befand sich auf dem Anwesen die Schmiede Sonneborn. Ein Hinweis ist das alte Treppengeländer mit einem großen „S“ für Sonneborn.
Nach Verkauf an Georg Ludwig Dittmann (*1863 Sandchrists +25.11.1940 in Wagners) und Übergang an seine Tochter Luise kam der Hof durch deren Heirat an die Familie Homrighausen.
Werkstatt, Stall und Scheune
- Stellmacher Friedrich (Fritz) Homrighausen richtete Werkstatt und Kuhstall im Erdgeschoss der ehemaligen Schmiede ein; später wurde das Stallgebäude an- und umgebaut.
- Die ursprüngliche Scheune stand gegenüber an der Straßenseite – dort, wo heute das Freigelände der Firma Bollhorst ist. Die Werkstatt wurde entsprechend den Anforderungen eines Stellmachers vergrößert, damit er dort seine Arbeit ausüben konnte.
- Nach dem Ausbau der Dorfstraße (An der Lindenstraße) musste diese alte Scheune weichen; die neue Scheune wurde an die bestehenden Wohn- und Wirtschaftsgebäude angebaut.
Nachkriegszeit und Wiederaufbau
- Nach dem 2. Weltkrieg führte Ewald Homrighausen die Stellmacherei und Werkstatt weiter.
Parallel bewirtschafteten Ewald und Emmi den Hof und die Landwirtschaft. - 1981 – Fast das gesamte Anwesen wurde durch einen Brand zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte noch im selben Jahr.
- Ab 1995 – Gerd Henning und Heidrun Homrighausen führten die Landwirtschaft weiter (nebenberuflich). Beruflich arbeitet Gerd Henning als Landmaschinenmechaniker bei der Firma Bollhorst.
- Seit 2006 ist Gerd Henning 1. Vorsitzender des Schieß- und Schützenvereins Schüllar-Wemlighausen 1921 e.V.
- Heute wird die Landwirtschaft im Nebenerwerb durch Henning Homrighausen und seine Lebensgefährtin Jenny Dornhöfer weitergeführt. Beide sind bei der Firma Bollhorst tätig
(Henning als Landmaschinenmechaniker, Jenny im Büro).
Heute leben Gerd Henning & Heidrun Homrighausen gemeinsam mit Sohn Henning, dessen Lebensgefährtin Jenny Dornhöfer und Sohn Jakob in „Wagners-Haus“, An der Lindenstraße 32.
Hausgeschichte nach Gerd Henning Homrighausen, verschriftlicht.

