Grußwort - Gustav Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg

Zwei Jahre nach dem 850jährigen Bestehen von Wemlighausen, die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1173, halten wir nun die Geschichte von Schüllar-Wemlighausen in den Händen. Schüllar-Wemlighausen, das „Doppeldorf“ besteht aus den Ortsteilen Schüllar und Wemlighausen. Alle erinnern sich gerne an das Jubiläum von 2023 zurück. Die Bewohner von Schüllar-Wemlighausen und der Nachbargemeinden feierten die Geschichten der Heimat und die Dorfgemeinschaft, die sie hier geschaffen haben.
Schüllar war ursprünglich ein Kloster mit ein paar Nebengebäuden. Über die Jahrhunderte wurde es, wenn auch zu dem kleineren, aber ebenso lebendigen Ortsteil von Schüllar-Wemlighausen. Beide Dorfteile sind geprägt vom Leben und Zusammenhalt der Menschen, Eckpfeiler sind besonders die Grundschule sowie das lebendige Vereinsleben, hier seien beispielhaft Schützenverein, Männergesangverein und die Feuerwehr genannt. Dort werden Traditionen gepflegt und es wird Neues gestaltet. Traditionell prägt die Land- und Forstwirtschaft bis heute das Landschaftsbild und das Leben vieler Bewohner von Schüllar-Wemlighausen.
Mit großer Hingabe und Verantwortung bewirtschaften die Familien hier ihre Wiesen und Felder genauso wie die Wälder, dies schafft Verbundenheit zur Scholle und stiftet Identität. Sie schützen damit die Natur und einen Teil ihrer Heimat. Geschichte muss dokumentiert werden, damit die Vergangenheit für die Gegenwart und die Zukunft bewahrt wird. Aus diesem Grund hat sich eine Gruppe engagierter Schülleraner und Wemlighäuser auf den Weg gemacht, Geschichten um das Dorf zu sammeln und in dem vorliegenden Buch verfügbar zu machen.
Ich möchte allen danken, die Schüllar-Wemlighausen durch ihr Engagement zu einem äußerst lebenswerten Teil von Bad Berleburg gemacht haben und die durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit in Vereinen und an anderen Stellen des dörflichen Zusammenlebens Schüllar-Wemlighausen zu einem wunderbaren Ort gemacht haben, in dem sich auch junge Familien jederzeit wohlfühlen können. Feiern Sie mit diesem Buch die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Gemeinschaft weiterhin für ein gutes Zusammenleben stärken und dabei weltoffen bleiben.
Gustav Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg
