Auf dem Laibach 1

Auf dem Laibach 1
Auf dem Laibach 1-2
Postkarte aus dem Jahre 1919 mit der „Zollschranke“ vor dem Haus

Landgasthof Laibach (Auf dem Laibach 1)

Familie Müller (heute)

Michael Müller
*27.04.1967
oo Bianca Müller, geb. Wilms (*25.08.1973, aus Fredeburg)

Kinder:

  • 28.07.1999 Charlien
  • 25.08.2001 Marvin

Eltern von Michael:
Otmar Karl Müller (*30.09.1935 – † 30.06.2015)
oo Inge Müller, geb. Pfeil (04.02.1940, aus Hatzfeld)

Großeltern (väterl.):
Otto Karl Ernst Müller (*22.03.1910 Tangermünde – † 23.02.1996)
oo Martha Müller, geb. Kroh (*12.01.1911 – † 03.12.1996)

Martha Müller stammte vom Laibach. Sie hatte drei Geschwister: Paul Kroh lebte auf dem Laibach und betreute die Landwirtschaft und die Poststelle. Lug Kroh Landratsamt in Münster. Ewald Kroh war bei der Fa. Stahlschmidt beschäftigt und heiratete in den „Grünewald“ ein. Die Gastwirtschaft betrieb er mit seiner Ehefrau im Nebenerrwerb.

Vorfahren Kroh (Linie Laibach)

Eltern von Martha Kroh:
Friedrich (Fritz) Kroh, Schankwirt (*20.04.1871 – † 25.02.1947, Lungentuberkulose)

  1. Ehe oo 18.12.1898 Karoline Spieß (*07.05.1873 – † 1901, aus Hemschlar)
  2. Ehe oo 10.04.1904 Lina Marburger (*31.03.1881 – † 1955, Hof Teiche)

Geschwister Fritz Kroh:

  • 02.01.1863 Luise Kroh – oo Friedrich Wilhelm Lauber (Maurer, Anstreicher; *22.05.1860 – † 1948) – † 14.01.1931
  • 27.12.1864 Ludwig Kroh – 1882 nach Amerika ausgewandert
  • 15.04.1868 August Kroh – 1886 nach Amerika ausgewandert
  • 09.12.1873 Karoline Kroh + vor 1929 – oo 1. Ehe 01.04.1894 Johannes Josef Schulte (*1864 – † 1898);
    2. Ehe oo 06.02.1898 Christian Langenhagen (*01.03.1870 – † 1912, Klinkerts Berg) – † vor 1929
  • 31.01.1877 Lisette Emilie Kroh
  • 14.03.1881 Adolf Kroh
  • 10.08.1883 Christiane Kroh

Eltern von Fritz Kroh und Geschwister:
Ludwig Kroh, Forstwart auf dem Laibach (*28.02.1836 – † 15.09.1911, Wassersucht)
oo 1. Ehe Katharina Grund (*23.12.1834)
oo 30.03.1862 2. Ehe Karoline Katharina Beuter (*04.12.1840 Wingeshausen – † 23.02.1916, Altersschwäche)

Eltern von Ludwig Kroh:
Johann Georg Kroh (*10.12.1802 – † 1854), Schneider auf dem Laibach

  1. Ehe oo 29.09.1826 Anna Elisabeth Kroh (*15.01.1805 – † 1833)
  2. Ehe oo 02.02.1835 Maria Elise Wunderlich (*07.01.1803 – † 1865)

Weitere Vorfahren:
Johann Henrich Kroh *18.05.1782) oo Maria Dickel (*31.05.1779) – 7 Kinder
Anna Elisabeth Gertrud Kroh (*16.02.1754) oo um 1752 Ehemann ? – 1 Kind
Johann Hermann Kroh (*23.04.1719) oo Anna Katharina Hackenbracht (*17.11.1720)
Paul Kroh (*26.12.1674) oo Katharina Pletsch (*01.08.1678) – 2 Kinder;
erste Ehe Gertrud Breusing – 7 Kinder
Johannes Kroh (um *1643) oo Anna Catharina Wahl (*01.10.1648) – 8 Kinder;
zweite Ehe Maria Hesse (aus Berghausen?)
Johannes Kroh (um *1610) oo Anna Krämer (um 1615) – 5 Kinder
Johannes Kroh (um *1580) oo Elisabeth ? (um 1585) – 2 Kinder

Herkunft aus „Michels Haus“ in Wemlighausen; zweite Ehe Agnes ?

Historie des Landgasthofs Laibach
  • 1895 erhielt das ehemalige Forsthaus auf dem Laibach erstmalig eine Konzession als Schenkwirtschaft.
    Betrieben wurde der damalige „Gasthof Erholung“ von Ludwig und Karoline Kroh, geb. Beuter.
  • Nachdem Sohn Fritz und seine Ehefrau Lina, geb. Marburger, das Haus übernommen hatten, wurde es Mitte der 1930er-Jahre in „Schankwirtschaft“ umbenannt.
    Die Wirtsleute hatten vier Kinder: Ludwig, Paul, Ewald, Martha.
  • Die jüngste Tochter Martha heiratete den Rechtsanwalts- und Notargehilfen Otto Müller, der Anfang der 1930er-Jahre aus beruflichen Gründen nach Berleburg gekommen war. Gemeinsam führten Martha und Otto Müller den Betrieb weiter.
  • Anfang der 1970er-Jahre übernahm ihr Sohn Otmar Müller mit seiner Ehefrau Inge, geb. Pfeil, das „Hotel Erholung“.
  • Von den zwei Kindern (Ute, Michael) entschied sich Michael Müller für die Gastronomie und übernahm 1996 den elterlichen Betrieb, den er seither gemeinsam mit seiner Ehefrau Bianca, geb. Wilms, führt.
Laibach als Treffpunkt (auch vor 1895):
  • Im „Kreisblatt“ vom 13. März 1869 inserierte Georg Frank (Wemlighausen) den Verkauf von Vieh und Hausrat auf dem Laibach wegen bevorstehender Auswanderung.
  • Zuchtvieh aus Wunderthausen, Diedenshausen, Alertshausen, Christianseck musste regelmäßig auf dem Laibach zur Begutachtung vorgeführt werden.
  • Vor dem Haus (auf der Straße/dem Weg) stand ein Schlagbaum – es wurde Wegezoll erhoben.
  • Das Haus fungierte als Poststelle und hatte einen öffentlichen Fernsprecher.
  • Bäcker und Gemischtwarenhändler hatten Haltezeiten: Hausfrauen aus Latzbruch, Rübengrund, Hof Brücher usw. trafen sich hier zum Einkaufen und Austausch von Neuigkeiten.
Zweiter Weltkrieg:
  • Auf dem Laibach war ein Lazarett eingerichtet.
  • Otmar Müller überlieferte als Zeitzeuge, dass er mittags aus der Schule kam und ein amputiertes Bein im Stiefel vor der Tür stand.
  • Ein amerikanischer Soldat verstarb später und wurde auf dem „Bleichplatz“ beigesetzt.
  • Vom Weg rund um den Rentmeisterskopf wurde Richtung Kühude und Langewiese geschossen.
Änderung vorschlagenLetzte Aktualisierung am 5. Februar 2026.